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UNSERE ALLGEMEINEN VERKAUFS- UND LIEFERBEDINGUNGEN DER MARES S.P.A

Stand 10/2011

1. Geltung; Widerspruch gegen Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden
(1) Diese Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen (nachfolgend: AVLB) gelten für alle Warenbestellungen von Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend: Kunden). Die AVLB gelten auch für alle zukünftigen Bestellungen des Kunden. Soweit in einer vorangegangenen Fassung der AVLB deren Geltung auch für die Zukunft geregelt ist, wird diese frühere Fassung mit der Einbeziehung der vorliegenden Fassung der AVLB ab sofort abgelöst.
(2) Die AVLB gelten gegenüber Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Kunden ausschließlich. Entgegenstehenden oder abweichenden AGB des Kunden wird hiermit mit Wirkung auch für die Zukunft widersprochen. In unserer vorbehaltlosen Lieferung an den Kunden liegt auch dann keine Zustimmung zu abweichenden oder entgegenstehenden AGB des Kunden, wenn sie in Kenntnis jener Bedingungen erfolgt.

2. Beschaffenheit der Ware
(1) Soweit nicht im Einzelfall etwas Abweichendes vereinbart ist, ist die Ware vertragsgemäß, wenn sie unseren zur Überlassung an unsere Kunden bestimmten Produktbeschreibungen entspricht; handelsübliche oder geringfügige, technisch nicht mit üblichen und verhältnismäßigen Mitteln vermeidbare Abweichungen der Qualität, der Farbe, des Gewichts, der Maße, der Ausstattung oder des Designs der Ware von der Produktbeschreibung sind vertragsgemäß, sofern sie die Verwendung der Ware durch den Kunden nicht beeinträchtigen und nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart ist.
(2) Öffentliche Äußerungen und öffentliche Anpreisungen durch uns oder durch Dritte, insbesondere in der Werbung, sind für die vertragsgemäße Beschaffenheit unmaßgeblich, so dass Abweichungen der Ware von diesen keinen Mangel begründen.

3. Verwendung von Kundenunterlagen; Vertraulichkeit
(1) Der Kunde hat ihm durch uns oder für uns tätige Dritte überlassene Unterlagen und Informationen, sofern sie nicht öffentlich zugänglich oder allgemein bekannt sind oder mit unserem Einverständnis werden, stets vertraulich zu behandeln. Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen dürfen ohne unsere Zustimmung weder vervielfältigt noch veröffentlicht oder sonst Dritten zugänglich oder kenntlich gemacht werden.
(2) Sämtliche dem Kunden zur Verfügung gestellten Unterlagen, insbesondere Werbematerialien, sind von dem Kunden stets ausschließlich gemäß ihrer erkennbaren oder dem Kunden von uns mitgeteilten rechtmäßigen Zweckbestimmung einzusetzen und soweit sie nicht im Einzelfall zum Verbleib beim Kunden bestimmt sind auf Verlangen an uns zurückzugeben.

4. Kosten und Gefahr der Lieferung; Zurückbehaltungsrecht bei offenen Zahlungen
(1) Soweit nicht im Einzelfall etwas Anderes vereinbart ist, erfolgt die Lieferung unfrei auf Kosten und Gefahr des Kunden; die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Kaufsache trägt der Kunde ab Übergabe der Ware an den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person. Dies gilt nicht, wenn und soweit die Lieferung durch unsere eigenen Leute erfolgt.
(2) Die Lieferung kann von uns bis zur ordnungsgemäßen Erfüllung aller fälligen Zahlungsverpflichtungen des Kunden aus der Geschäftsbeziehung entsprechend der Höhe der offenen Forderungen zurückbehalten werden. Dies gilt nicht, wenn und soweit der Kunde, auch unter Berücksichtigung der Regelungen der Ziff. 8 (Eigentumsvorbehalt) für die Erfüllung dieser Zahlungsverpflichtungen ausreichende Sicherung geleistet hat.

5. Fälligkeit von Zahlungen des Kunden; Skonto; Sicherheitsleistung und Vorauszahlungen; Einschränkung des Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechts des Kunden
(1) Zahlungen sind vorbehaltlich einer anderweitigen Vereinbarung im Einzelfall innerhalb von 10 Tagen vom Tage der Lieferung/Bereitstellung der Ware und der Rechnungsstellung an mit 2 % Skonto oder innerhalb von 30 Tagen vom Tage der Lieferung/Bereitstellung der Ware und Rechnungsstellung an ohne Abzüge zu leisten.
(2) Ist der Kunde mit Zahlungen für mehr als eine Lieferung in Höhe von jeweils mehr als 10 % des Rechnungsendbetrages in Verzug oder tritt in seinen Vermögensverhältnissen eine wesentliche Verschlechterung ein, sind wir befugt, sämtliche Ansprüche aus der Geschäftsbeziehung sofort fällig zu stellen und für künftige Lieferungen Sicherheiten oder Vorauszahlungen zu verlangen, bis sämtliche Zahlungsverpflichtungen des Kunden aus der Geschäftsbeziehung vollständig erfüllt sind; die Voraussetzungen und Rechtsfolgen anderweitiger gesetzlicher und vertraglicher Rechte, insbesondere gemäß § 321 BGB, bleiben unberührt.
(3) Eine Aufrechnung oder Zurückbehaltung durch den Kunden ist nur zulässig, wenn die Gegenforderung des Kunden unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

6. Mängelrügeobliegenheit des Kunden; Rechte des Kunden bei Mängeln der Ware
(1) Rechte wegen Mängeln der gelieferten Ware stehen dem Kunden nur zu, wenn er den betreffenden Mangel rechtzeitig gerügt hat. Die Rüge ist nur rechtzeitig, wenn sie bei offensichtlichen Mängeln unverzüglich, spätestens innerhalb von drei Tagen, bei durch ordnungsgemäße Untersuchung erkennbaren Mängeln innerhalb einer Woche nach Erhalt der Ware und bei sonstigen Mängeln innerhalb einer Woche nach Entdeckung des Mangels erfolgt. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Mängelrüge, sofern diese uns später tatsächlich zugeht. Die Rügeobliegenheit und die Rügefristen gelten entsprechend bei Minderlieferungen. Im Übrigen gilt die gesetzliche Regelung des § 377 HGB.
(2) Die mangelhafte Kaufsache ist uns auf unsere Aufforderung zusammen mit dem Originallieferschein zur Prüfung des gerügten Mangels zur Verfügung zu stellen.
(3) Bei Vorliegen von Mängeln leisten wir unter den gesetzlichen Voraussetzungen Gewähr durch Nacherfüllung. Ist diese sowohl in Form der Nachbesserung (Reparatur der mangelhaften Ware) als auch in Form der Nachlieferung (Lieferung gleicher, jedoch mangelfreier Ware) mit im Wesentlichen gleichem Erfolg für den Kunden möglich, steht uns das entsprechende Wahlrecht zu. Für die Beschaffenheit der nachgelieferten Ware gilt Ziff. 2 (1) entsprechend.
(4) Unter den gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere wenn die Nacherfüllung unmöglich ist, fehlschlägt oder innerhalb einer vom Kunden gesetzten angemessenen Frist nicht erfolgt, kann sich der Kunde vom Vertrag lösen (Rücktritt) oder statt dessen den Kaufpreis durch Erklärung uns gegenüber herabsetzen (Minderung). Der Kunde kann auch unter den gesetzlichen Voraussetzungen - mit den in den AVLB geregelten Einschränkungen - Schadensersatz bzw. Aufwendungsersatz verlangen.
(5) Stehen dem Kunden nach fruchtlosem Ablauf einer zur Ausübung seiner Rechte erforderlichen und von ihm gesetzten angemessenen Frist zur Nacherfüllung ein Anspruch auf Schadensersatz statt der Leistung bzw. Aufwendungsersatz und/oder ein Rücktritts- bzw. Minderungsrecht zu, so können wir ihn auffordern, seine Rechte binnen angemessener Frist auszuüben. Bei fruchtlosem Verstreichen dieser Frist kann der Kunde seine Rechte erst nach dem erfolglosen Ablauf einer weiteren von ihm gesetzten angemessenen Frist zur Nacherfüllung ausüben.
(6) Eine Schadensersatzpflicht wegen Mängeln der Ware besteht nur, wenn uns hinsichtlich des Mangels oder der fehlgeschlagenen, unterbliebenen oder erfolglosen Nacherfüllung Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Bei leichter Fahrlässigkeit ist der Kunde auf seine Rechte der Nacherfüllung, des Rücktritts und der Minderung unter ihren jeweiligen Voraussetzungen beschränkt. Soweit wir aufgrund einer hiervon abweichenden Vereinbarung oder aus sonstigen Gründen bei leichter Fahrlässigkeit Schadensersatz statt der Leistung oder Aufwendungsersatz schulden, ist diese Haftung auf den Rechnungsendbetrag (netto) der betreffenden Ware begrenzt. Soweit dem Kunden ein sonstiger oder weitergehender Anspruch auf Schadensersatz oder Aufwendungsersatz wegen Mängeln der Ware zusteht, beschränkt sich unsere Haftung bei leichter Fahrlässigkeit in jedem Fall auf den nach Art der Ware vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Diese Haftungsbeschränkungen gelten ausdrücklich auch für deliktische Ansprüche des Kunden.
(7) Soweit die in den AVLB geregelten Haftungsbeschränkungen eine Einschränkung der gesetzlichen Rechte des Kunden zum Gegenstand haben, gelten diese nicht bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Kunden. Sie gelten nicht, wenn wir für die Beschaffenheit oder Haltbarkeit der Sache eine Garantie übernommen oder den Mangel arglistig verschwiegen haben. Sie gelten ferner nicht, wenn durch den betreffenden Mangel eine vertragswesentliche Position des Kunden, insbesondere die Erreichung des Vertragszwecks für den Kunden, gefährdet ist (vertragswesentliche Pflichtverletzung).
(8) Die vorstehenden Ziffern (1) mit (7) lassen die gesetzlichen Ansprüche des Kunden in den Fällen des § 478 BGB (Unternehmerregress) mit Ausnahme von Schadensersatzansprüchen (§478 IV 2 BGB) sowie sämtliche Ansprüche aus Produkthaftung unberührt.

7. Rechte des Kunden bei Verzug, Nichtlieferung und sonstigen Pflichtverletzungen
(1) Bei sonstigen, nicht in der Mangelhaftigkeit der Ware bestehenden Pflichtverletzungen, insbesondere im Falle des Verzuges mit der Lieferung, der Nichtlieferung oder der Verletzung von Pflichten nach § 241 II BGB (Rücksichtnahmepflichten), steht dem Kunden unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein Rücktrittsrecht und/oder mit den sich aus den AVLB ergebenden Beschränkungen ein Anspruch auf Schadensersatz bzw. Aufwendungsersatz zu.
(2) Unterbleibt die Lieferung oder erfolgt sie nicht rechtzeitig, hat der Kunde unter den gesetzlichen Voraussetzungen das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Ferner kann der Kunde unter den gesetzlichen Voraussetzungen mit den in den AVLB geregelten Einschränkungen Schadensersatz statt der Leistung verlangen. Für die Ausübung dieser Rechte gilt die Ziff. 6 (5) der AVLB entsprechend.
(3) Geraten wir mit der Lieferung in Verzug, so haften wir für den durch eine gleichwohl erfolgende, verspätete Lieferung entstehenden Schaden einschließlich Verzugszinsen nur, wenn uns Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Dies gilt nicht im Falle eines kaufmännischen Fixgeschäftes oder wenn im Einzelfall aufgrund besonderer Umstände der Zeitpunkt der Lieferung für den Vertragszweck wesentlich ist oder wenn wir für den Zeitpunkt der Lieferung eine Garantie übernommen haben.
(4) Ein Anspruch des Kunden auf Schadensersatz wegen solcher Pflichtverletzungen, welche nicht vertragswesentlich im Sinne der Ziff. 6 (7) a.E. sind, besteht nicht bei nur leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen, soweit uns nicht eine besondere Einstandspflicht trifft. Unbeschadet dessen haften wir bei leichter Fahrlässigkeit jedenfalls nur für den nach Art der verletzten Pflicht und nach dem Vertragszweck vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Diese Haftungsbeschränkungen gelten ausdrücklich auch für deliktische Ansprüche des Kunden.
(5) Soweit unsere Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung unserer Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, gesetzlichen oder gewillkürten Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit des Kunden.

8. Eigentumsvorbehalt; Umfang der Sicherung;
Freigabeanspruch des Kunden
(1) Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Erfüllung aller Verbindlichkeiten des Kunden aus der laufenden Geschäftsbeziehung, insbesondere auch aus Nachbestellungen und Folgeaufträgen, vor.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln und auf eigene Kosten gegen Feuer- und Wasserschäden sowie Diebstahl ausreichend zu versichern.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, uns einen Zugriff Dritter auf die Vorbehaltsware, insbesondere die Pfändung, sowie die Beschädigung oder den Untergang der Vorbehaltsware, den Besitzwechsel an der Vorbehaltsware oder den Wechsel seines Geschäftssitzes unverzüglich mitzuteilen und uns die Mitteilung unverzüglich in Textform zu übersenden. Erheben wir im Fall der Pfändung Klage nach § 771 ZPO und ist der Dritte nicht in der Lage, uns die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten der Klage zu erstatten, haftet der Kunde für den uns entstandenen Ausfall.
(4) Die Vorbehaltsware und die an ihre Stelle tretenden Forderungen dürfen unbeschadet der Regelung des § 354a HGB bis zur vollständigen Erfüllung der gesicherten Forderungen weder an Dritte verpfändet noch zur Sicherheit übereignet oder abgetreten werden, wenn und soweit nicht gem. Ziff. 8 (7) der AVLB die Freigabe durch uns erfolgt ist.
(5) Unbeschadet unserer anderweitigen gesetzlichen Rechte sind wir berechtigt, bei nicht nur unwesentlichen zu vertretenden Pflichtverletzungen des Kunden, insbesondere solchen, die geeignet sind, den Eigentumsvorbehalt oder seine Sicherungswirkung zu gefährden, insbesondere im Fall eines Verstoßes gegen die Pflichten der vorstehenden Ziff. (2), (3) Satz 1 und (4) - nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften entweder insgesamt oder bezüglich eines unserem Sicherungsinteresse entsprechenden Teils der Lieferung - vom Vertrag zurückzutreten und die Vorbehaltsware herauszuverlangen, ohne dass es hierfür eines weiteren Rücktrittsgrundes bedarf. Auf unser berechtigtes Herausgabeverlangen hat der Kunde die Vorbehaltsware auf eigene Kosten und eigene Gefahr an uns zurückzusenden oder nach unserer Wahl die angemessenen und erforderlichen Kosten der Abholung durch uns zu erstatten; dies gilt nicht, wenn die Kosten der Rücksendung bzw. Abholung voraussichtlich unser Sicherungsbedürfnis oder den realisierbaren Wert der Vorbehaltsware übersteigen.
(6) Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsgang weiterzuveräußern; er tritt uns bereits jetzt alle Forderungen bis zur Höhe des Rechnungsendbetrages unserer Forderung (inkl. MwSt.) ab, die ihm aus der Weiterveräußerung gegen seine Abnehmer oder Dritte erwachsen, und zwar unabhängig davon, ob die Weiterveräußerung vor oder nach Verarbeitung erfolgt. Wir nehmen die Abtretung an. Zur Einziehung dieser Forderungen bleibt der Kunde widerruflich berechtigt; unsere Befugnis, die Forderungen selbst einzuziehen, bleibt hiervon unberührt. Auf unsere erste Anforderung wird der Kunde die Abtretung offenlegen und uns die erforderlichen Auskünfte erteilen und Unterlagen übergeben.
(7) Wir sind verpflichtet, uns nach den vorstehenden Regeln zustehende Sicherheiten (Vorbehaltsware und abgetretene Forderungen) auf Verlangen des Kunden insoweit freizugeben, als der realisierbare Wert der Sicherheiten die zu sichernden Forderungen um mehr als 10 % übersteigt; die Auswahl der freizugebenden Sicherheiten steht uns zu.

9. Regelungen zum Unternehmerregress (§§ 478 f. BGB)
(1) Der Kunde ist verpflichtet, uns Regressfälle unverzüglich vor deren Regulierung anzuzeigen. Auf entsprechende Anforderung hat der Kunde uns die Regulierung von Ansprüchen seiner Kunden zu überlassen und seine Kunden zur Befriedigung ihrer Ansprüche an uns zu verweisen, soweit nicht im Einzelfall eine Befriedigung des Kunden durch uns nicht als gleichwertig angesehen werden kann.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, vorsorglich und nachträglich alles Zumutbare zu unternehmen, um Ansprüche seiner Kunden gegen ihn und die Notwendigkeit eines entsprechenden Rückgriffs gegen uns möglichst zu vermeiden und gering zu halten. Insbesondere hat der Kunde seine Kunden in geeigneter Weise rechtzeitig vor oder bei dem Verkauf der Ware wahrheitsgemäß und umfassend über die Beschaffenheit der Ware aufzuklären. Erlangt der Kunde Kenntnis von Mängeln der Ware - gleich auf welche Weise -, hat er es zu unterlassen, die Ware ohne einen zum Ausschluss der Haftung ausreichenden Hinweis auf diese Mängel an seine Kunden zu verkaufen. Der Kunde ist hierfür verpflichtet, die Ware auf Mängel zu untersuchen und uns jederzeit an der Ware entdeckte Mängel unverzüglich mitzuteilen.

10. Internetverkäufe des Kunden an seine Kunden
(1) Für den Weiterverkauf der Ware durch den Kunden an seine Kunden über das Internet gelten die „Richtlinien der MARES SPA für den Vertrieb von MARES Produkten im Internet.“
(2) Beim Verkauf an dritte Wiederverkäufer hat der Kunde durch geeignete Vereinbarungen sicherzustellen, dass der jeweilige Dritte uns gegenüber in gleicher Weise wie unser Kunde zur Einhaltung der „Richtlinien der MARES SPA für den Vertrieb von MARES Produkten im Internet“ verpflichtet ist.

11. Rechtswahl, Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts (CISG) werden abbedungen und finden trotz unseres Sitzes in Italien keine Anwendung. Soweit das Recht der Bundesrepublik Deutschland auf andere Rechtsordnungen verweist, hat dieser Verweis keine Wirkung.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag München; wir behalten uns jedoch vor, den Kunden an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand zu verklagen.

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